Schimmel allgemein
SchimmelpilzflÀchen, sogenannter Schimmelpilzrasen, kann in allen Bereichen des Hauses auftreten. Er kann Kellergeschosse oder Wohngeschosse des Hauses befallen, hat aber in beiden FÀllen auch unterschiedliche Detail-Ursachen; Selbst wenn der Grund stets ein Feuchtigkeitsproblem ist.
SelbstverstĂ€ndlich kann man Schimmelpilzrasen mit Antischimmelmitteln -z.B. unserem Porozid âAntischimmelspray- behandeln. Man sollte das auch sofort machen, wenn man Schimmelrasen bemerkt, um die Ausbreitung zu verhindern. Gleichzeitig sollte man jedoch die Ursache fĂŒr den Schimmel ermitteln und diese Ursache möglichst zeitnah abstellen.
Schimmelpilze keimen und verbreiten sich immer, wenn ihre drei Lebensgrundlagen -Nahrung, WÀrme und Wasser- vorhanden sind. Ausreichende Nahrung und WÀrme sind in einem WohngebÀude immer vorhanden und damit nicht beeinflussbar. Die dritte Lebensgrundlage, die Feuchtigkeit, können wir aber einfach, dauerhaft und preiswert beeinflussen und damit den Schimmelpilzen die Lebensgrundlage entziehen.
Man muss aber die ZusammenhĂ€nge kennen um die richtigen MaĂnahmen zu ergreifen.
Schimmel im Keller hat andere Feuchtigkeitsursachen als Schimmel im Kinderzimmer, Schimmel im Wohnzimmer, Schimmel im Bad oder Schimmel im Schlafzimmer.
Schimmel im Keller
Die fĂŒr das Schimmelwachstum notwendige Feuchtigkeit gelangt in die KellerwĂ€nde entweder durch aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich oder durch sogenannte Querdurchfeuchtung aus dem auĂen vor der Wand liegenden nassen Erdreich.
Aufsteigende Feuchtigkeit wird durch die poröse Wand wie in einem Docht nach oben transportiert (sog. Kapillarwasser) und zeigt, dass in der Wand keine Horizontalsperre vorhanden ist oder diese inzwischen defekt wurde.
Eine Porofin-Horizontalsperre, von innen im Bodenniveau in die Wand injiziert, beseitigt dieses Problem auf bequeme und preiswerte Art dauerhaft.
Querdurchfeuchtung beruht auch auf Kapillarwasser. Dieses steigt jedoch nicht aus dem Fundamentbereich auf, sondern durchdringt die Wand quer, wenn die Wand auĂen keine vertikale Abdichtung (z.B. Bitumenschicht) besitzt oder diese inzwischen defekt geworden ist.
Auch dieses Problem lĂ€sst sich von innen beheben, erfordert aber etwas mehr Aufwand. Da eine Porofin-Horizontalsperre ca. eine Höhe von 30 cm erreicht, kann man mehrere Porofin-Horizontalsperren im Vertikalabstand von 25 cm ĂŒbereinanderlegen. Auf diese Weise kann man die Wand im benötigten Bereich, notfalls insgesamt, wasserabweisend machen und die Querdurchfeuchtung beseitigen.
Nach der Porofin-Sperrung trocknet die Wand aus und den Schimmelpilzen ist die Lebensgrundlage Wasser entzogen. Der vorhandene Schimmelpilzrasen verschwindet allerdings nicht selbst, sondern muss entfernt werden.
Schimmel in der Erdgeschoss-Wohnung
Im Erdgeschoss gibt es fĂŒr die Vermehrung von Schimmelpilzen hauptsĂ€chlich (ĂŒber 95%) zwei Ursachen, aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Kellergeschoss oder Fundamentbereich (bei nichtunterkellerten GebĂ€uden) oder eine erhöhte Regenwasseraufnahme durch die Fassade.
Ist der Schimmelrasen auf den Bereich der FuĂleisten beschrĂ€nkt, handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um aufsteigende Feuchtigkeit.
Bei unterkellerten GebÀuden sollte man dann möglichst die WÀnde bereits im Keller sperren.
Will man das nicht oder ist das Haus nicht unterkellert, dann hilft eine Porofin-Horizontalsperre im Bodenniveau der Erdgeschosswohnung.
Man kann diese Sperre von innen oder -soweit es die AuĂenwĂ€nde betrifft- von auĂen injizieren (um die Baustelle in der Wohnung zu minimieren).
Befinden sich die Schimmelflecken in höheren Wandbereichen oder gar unter der Decke, dann kommt als natĂŒrliche Ursache fĂŒr die erhöhte Wandfeuchtigkeit (undichte Wasser-, Abfluss- oder Heizungsleitung ausgeschlossen), nur die Fassade in Frage.
Schimmel im Obergeschoss
Tritt Schimmelbildung in oberen Geschossen eines Hauses auf, dann hĂ€ngt das immer mit der Funktion der Fassade (AuĂenwĂ€nde) zusammen.
In den meisten FĂ€llen nimmt die Fassade zu viel Regenwasser auf. Die Fassadenfunktion ist dann gestört und es kann nicht genĂŒgend Wohnfeuchte aus den WohnrĂ€umen entsorgt werden. Hier hilft eine kraftvolle Fassaden-Hydrophobierung mit Lotupor, die das Problem auf einfache Weise, preiswert und dauerhaft beseitigt.
Das funktioniert bei allen freiliegenden Fassaden (Sichtmauerwerk, Putzfassaden, roh und mit Fassadenfarbe usw.), selbst bei VollwÀrmeschutzfassaden auf der Basis von Mineralfaser-platten.
Ăber diese ZusammenhĂ€nge können Sie sich in den Lotupor-Infos 2, 3, 4, 5 und 6 informieren (im Downloadbereich verfĂŒgbar).
Wie gesagt funktioniert das in den meisten FĂ€llen! Es gibt allerdings eine Ausnahme, das sind VollwĂ€rmeschutzfassaden aus geschlossenzelligem Kunststoffschaum (z.B.Polystyrolschaum-Platten). In diesem Fall hilft auch Lotupor nicht und Sie mĂŒssen die Wohnfeuchte auf andere Weise aus den WohnrĂ€umen schaffen.
