Kapillarwasserschäden - Anwendungsbeispiele

Beispiel 1

Schadenbild 1
Deutlich sichtbare aufsteigende Feuchtigkeit und Schäden an Steinen und Fugenmörtel. Die Schäden (abplatzende Stein- und Mörtelschichten) werden durch Kristalldruck hervorgerufen, der dadurch entsteht, dass im aufsteigenden Wasser Salze gelöst sind, die durch verdunstendes Wasser einige Millimeter unter der Stein-/ Mörtel- Oberfläche kristallisieren. Der Kristalldruck der wachsenden Kristalle beträgt bis zu 5000 bar (Kg/cm²) Druck. Ziegel und Mörtel geben bereits bei 100–200 bar nach und platzen ab. Eine Porofin- Horizontalsperre im Bereich der roten Linien verhindert aufsteigende Feuchtigkeit und deren Folgen dauerhaft.

Beispiel 2

Schadenbild 2
Auch hier ist die aufsteigende Feuchtigkeit und deren Folgen deutlich sichtbar. Eine Porofin- Horizontalsperre im Bereich der roten Linien verhindert aufsteigende Feuchtigkeit und deren Folgen dauerhaft.

Beispiel 3

Schadenbild 3
Auch hier ist die aufsteigende Feuchtigkeit und deren Folgen deutlich sichtbar. Zusätzlich zur aufsteigenden Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich dringt auch noch die aufsteigende Feuchtigkeit der an das Gebäude angesetzten Mauer quer in die Hauswand (gelbe Pfeile). Eine Porofin- Horizontalsperre im Bereich der roten Linie und eine Porofin- Stehsperre im Bereich der blauen Linien verhindert das Eindringen der Kapillarfeuchtigkeit in die Hauswand und deren Folgen dauerhaft.

Beispiel 4

Schadenbild 4
Dieses Beispiel gleicht dem Beispiel 3. Auch hier ist aufsteigende Feuchtigkeit und eine Querdurch- feuchtung aus dem Bereich der anliegenden Natursteinmauer die Ursache für die Schäden. Die aufsteigende Feuchtigkeit ist zur Zeit noch nicht wieder zu sehen, da der Gebäudeputz vor 2–3 Jahren saniert und gestrichen wurde. Bei genauem Hinsehen erkennt man jedoch die Putzerneuerung an ihrer anderen Struktur (Zwischen den gelben Linien). Der Querdurchfeuchtungsschaden durch die nasse Hofmauer (mit aufsteigender Feuchtigkeit) ist allerdings bereits wieder sehr deutlich. Merke: Erst die Feuchtesanierung, dann neuer Putz und Anstrich, sonst kostet Putz und Anstrich zweimal Geld! Eine Porofin- Horizontalsperre im Bereich der roten Linie und eine Porofin- Stehsperre im Bereich der blauen Linien verhindert das Eindringen der Kapillarfeuchtigkeit in die Hauswand und deren Folgen dauerhaft.

Beispiel 5

Schadenbild 5
Auch an dem hier gezeigten Nebengebäude ist die zerstörende Wirkung aufsteigender Feuchtigkeit deutlich sichtbar. Eine Porofin- Horizontalsperre im Bereich der roten Linien verhindert aufsteigende Feuchtigkeit und deren Folgen dauerhaft.

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