20 Jahre Porofin Garantie

Das Porofin-Handbuch zeigt Ihnen wie es gemacht wird!

Leichtverständlich und übersichtlich!

Wenn Sie mit einer Bohrmaschine umgehen können,
dann können sie jetzt auch Ihr Haus abdichten.

Leseproben

1) Nasse Kellerwände

In alten Gebäuden, die vor 70 Jahren und mehr gebaut wurden, sind nasse Kellerwände konstruktionsbedingt, da die heutigen Abdichtungsmassnahmen gegen sogenanntes Kapillarwasser weitgehend unbekannt und zumindest nicht Stand der Technik waren.

In neueren Gebäuden sind derartige Probleme ausnahmslos auf Pfusch am Bau zurückzuführen. Porofin hilft zuverlässig und dauerhaft, diese Probleme zu lösen. Die Bilder 1-3 zeigen einige der typischen Wandaufbauten, mit und ohne Abdichtungen, sowie die Wassereintrittsmöglichkeiten.

Bild 1 zeigt einen Wandaufbau mit Betonfundament…

…und fachgerechter vertikaler Aussenabdichtung. Wasser hat jedoch die Möglichkeit, durch die sog. Arbeitsfuge zwischen Fundament und Kellerbodenplatte einzudringen und im Mauerwerk aufzusteigen. Die Höhe des aufsteigenden Wassers wird hier durch die Horizontalsperre begrenzt.

Bild 2 zeigt gleich 3 Fehler.

Die vertikale Aussenabdichtung hat keine Kehlausbildung, die eben erwähnte Arbeitsfuge ist vorhanden und die Höhe des aufsteigenden Wassers wird wegen der fehlenden Horizontalsperre nicht begrenzt.

Bild 3 stellt ein Mauerwerk dar…

…wie es in alten Gebäuden vorzufinden ist. Es gibt zu den genannten, noch zwei weitere Möglichkeiten für den Wassereintritt. Die seitlich eindringende Feuchtigkeit aus dem Erdreich, Querdurchfeuchtung genannt, kann durch eine nachträgliche Aussenabdichtung abgehalten werden, wenn man die Wand freischachten kann und sie nicht unter einem Anbau, einer nachträglich erbauten Garage usw. liegt.

Der zweite Wassereintritt ist mit derartigen Mitteln nicht abstellbar. Das Wasser kann durch das gemauerte Fundament ungehindert senkrecht im Mauerwerk aufsteigen.

2) Was ist Kapillarwasser?

Bei Baunässe- Schäden unterscheidet man grundsätzlich zwei Schadenarten, Druckwasser auch Stauwasser genannt und Kapillarwasser. Kapillarwasser ist Wasser, das durch den porösen Baustoff aufgenommen und wie in einem Docht transportiert wird. Es erzeugt feuchte Wände, führt jedoch nie zu Wasserpfützen. Kapillarwasser kann vom Fundament bis in das Erdgeschoss steigen und bei bauphysikalisch falschen Abdichtungsmassnahmen auch in höhere Stockwerke.

Was ist zu tun?

Bei Kapillarwasserproblemen hilft Ihnen Porofin sicher, zuverlässig und dauerhaft. Das System hat sich seit über 25 Jahren bewährt. Die Anwendung von Porofin ist so einfach, dass Sie diese Arbeiten selbst ausführen können.

Porofin imprägniert das Mauerwerk wasserabweisend, ohne die Poren zu verstopfen. Die Wirkung von Porofin ist vergleichbar mit der Imprägnierung von Stoff oder Wildleder. Auch hierbei wird Wasser als Flüssigkeit abgewehrt, Wasserdampf und Luft werden durchgelassen. Auch bei Bauwerks- Wänden ist das äusserst wichtig, um die natürliche Funktion der Wände wiederherzustellen. Nur wenn sich in den Poren der Wand nach der Abdichtungsmassnahme wieder Luft befindet, hat die Wand wieder ihre natürliche Wärmedämmung und Sie bekommen keine Probleme mit Kondensfeuchtigkeit.

Bild 4 zeigt die Anwendung der Porofin- Injektionseinheiten.

3) Wie wird Porofin angewendet?

Porofin wird in sogenannten Injektionseinheiten geliefert, Flaschen mit speziellem Injektionsverschluss, befüllt mit Porofin, einer sehr dünnflüssigen Imprägnierflüssigkeit (in der Fachsprache Hydrophobiermittel genannt).

Porofin-Arbeiten können Sie bequem von innen erledigen.

Sie bohren lediglich eine Reihe kleiner Löcher mit 12mm Durchmesser, im Abstand von 25 cm, mit einer Tiefe, die etwa zwei drittel der Wandstärke entspricht. Dann stecken Sie in jedes dieser Löcher eine Flasche Porofin mit aufgeschraubtem Injektionsverschluss. Die Wand entnimmt das Porofin selbsttätig. Innerhalb etwa einer Woche entsteht dann die Kapillarwassersperre.

Auf diese Art können Sie einlagige Horizontalsperren, Stehsperren zur Sperrung gegen Kapillarwasser aus Anbauten (z.B. Stall- und Hofmauern), Sperren in Balkonanschlüssen oder bei Verzahnungsfeuchte durch Fensterschächte und Treppen herstellen. In Wandbereichen, die Sie aussen nicht freischachten können, ersetzen mehrlagige Porofin- Sperren die fehlende Aussenabdichtung ohne, dass die Wände von aussen bearbeitet werden müssen.

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