Die feuchte Wand
Schimmel, WÀrmedÀmmung, Verschmutzung. Drei Fassadenprobleme mit einer Ursache.
Obwohl die drei Probleme sehr verschieden sind, so beruhen sie doch gröĂtenteils auf einer Ursache, auf Feuchtigkeit.
Bei Schimmelpilz-Problemen ist das weitgehend bekannt, wenn auch nur selten bekannt ist, wie man das Problem dauerhaft und preiswert beseitigen kann.
Wenn es um die WÀrmedÀmmung des Hauses geht, hört man Vieles. Nur praktisch nie in Verbindung mit Feuchtigkeit. Und genau das ist der Fehler.
Feuchtigkeit -in AuĂenwĂ€nden- senkt die WĂ€rmedĂ€mmung der WĂ€nde erheblich. Umgekehrt erhöht manche WĂ€rmedĂ€mmung die Feuchtigkeit der WĂ€nde. Hier kann sich die berĂŒchtigte Katze unter UmstĂ€nden in den Schwanz beiĂen.
Packt man sein Haus in eine wasserdampfdichte AuĂen-WĂ€rmedĂ€mmung, ohne MaĂ- nahmen zu installieren, die dafĂŒr sorgen, dass die Wohnfeuchte aus den WohnrĂ€umen entsorgt wird, dann nehmen die WĂ€nde die Wohnfeuchte auf und werden allmĂ€hlich nass.
Bei einer wasserdampfdurchlĂ€ssigen AuĂendĂ€mmung, z.B. mittels Mineralfaserplatten oder EinblasdĂ€mmung besteht diese Gefahr nicht, wenn man die DĂ€mmung gegen die Aufnahme von Regenwasser schĂŒtzt.
Einen noch gröĂeren Fehler stellt eine InnenwĂ€rmedĂ€mmung dar, weil sie in der kalten Jahreszeit die wichtige Aufheizung der AuĂenwand verhindert oder behindert und damit die Taupunktlinie der Wand nach innen verlagert. Die Wand wird hierdurch ebenfalls nass.
Diese ZusammenhÀnge sind in den Lotupor-Infos 2, 4, 5 + 6 detailiert beschrieben.
Nasse WĂ€nde verlieren aber mit zunehmender Feuchtigkeit auch zunehmend an WĂ€rmedĂ€mmung. Unter UmstĂ€nden verliert man dann so viel der natĂŒrlichen WĂ€rmedĂ€mmung der Wand, wie man -fĂŒr teures Geld- durch die ZusatzwĂ€rmedĂ€mmung erkauft hat.
Die Verschmutzung von HauswÀnden entsteht dadurch, dass der poröse Wandbaustoff schmutziges Wasser aufsaugt und den Schmutz im Poreneingang ablagert. Das Wasser verdunstet wieder, der Schmutz nicht.
Alle drei Probleme beruhen also darauf, dass die porösen WÀnde Wasser aufnehmen und hierdurch ihre Eigenschaften Àndern. Wenn man also die Wasseraufnahme der WÀnde abstellt, dann sind auch die drei Probleme abgestellt.
Lotupor ist eine kraftvolle hydrophobierende ImprĂ€gnierung fĂŒr Fassaden und andere poröse, mineralische OberflĂ€chen, die alle drei Probleme preiswert und dauerhaft löst.
Anwendungsgebiete
GrundsÀtzlich können sÀmtliche Arten von porösen Baustoffen bzw. ihre OberflÀchen mit Lotupor imprÀgniert werden, wie z.B. Klinkerfassaden, Putze, Mörtel, Beton, Waschbetonplatten oder Pflastersteine, die Anwendung ist allerdings auf mineralische Werkstoffe beschrÀnkt. Bei Holz, Metallen, Kunststoffen usw. funktioniert Lotupor leider nicht.
Lotupor dringt tief in die Baustoffporen ein und hinterlĂ€sst dort einen wasserabweisenden Kunststoff-Film auf der Innenwand der Poren. Hierdurch wird die BaustoffoberflĂ€che hydrophob (wasserabstoĂend), ohne dass die Poren verstopft werden. Die Poren bleiben luft- und wasserdampfdurchlĂ€ssig, was fĂŒr die natĂŒrliche Funktion einer GebĂ€udeauĂenwand unbedingt wichtig ist.
Die Fassade
Messungen, Versuche und Berechnungen ergaben, dass ĂŒber 80% der Innenfeuchte an GebĂ€udeauĂenwĂ€nden durch Regenwasser bedingt ist.
Soll eine GebĂ€udeauĂenwand innen trocken bleiben, dann muss die gesamte von der Wand aufgenommene Feuchtigkeit -auĂen Regen, innen Wohnfeuchte durch kochen, duschen, waschen, usw.- nach auĂen transportiert werden. Man kann nun das gesamte Wasser der feuchten Wand durch starkes und hĂ€ufiges LĂŒften (20-30-maliges StoĂlĂŒften von je 3 Minuten pro Tag) innen verdunsten lassen und nach auĂen transportieren, oder man vermindert die Wasseraufnahme der Wand. Die Wohnfeuchte kann meistens nicht vermindert werden. Auch das genannte LĂŒftungs-verhalten ist nicht praktikabel und aus EnergiegrĂŒnden auch unvertretbar. Man kann jedoch die Regenwasseraufnahme der Wand durch eine Lotupor-ImprĂ€gnierung der Fassade verhindern. Die Lotupor- FassadenimprĂ€gnierung verhindert nicht nur die Wasseraufnahme der Wand von auĂen, sondern fĂŒhrt auch zur verstĂ€rkten Wasserverdunstung nach auĂen, da die Poren der Fassade nie durch Regenwasser âverstopftâ sind.
Die gröĂte Wassermenge der Wand, das Regenwasser, dringt nun nicht mehr in die Wand ein. Die Wohnfeuchte zieht hierdurch ungehindert in der Wand nach auĂen und verdunstet dort. Die Wand trocknet aus und bleibt trocken. Ein gesundes Wohnklima stellt sich ein.
Schimmelpilzen im Innenraum ist ihre Lebensgrundlage Wasser entzogen.
Es ist also wichtig, dass die Wand ihre natĂŒrliche Feuchteregulierung vornehmen kann, um in den WohnrĂ€umen ein gesundes MaĂ von 50 - 60 % relat. Feuchte einzustellen. Aus diesem Grund dĂŒrfen die Poren der Wand auĂen nicht lĂ€ngerfristig verstopft werden; weder durch Regenwasser noch durch dichte Fassadenfarben oder ungeeignete Mauerabdichtungsmittel (Verkieselung oder dergl.). Anders gesagt, wenn man die Wasserdampf-DurchlĂ€ssigkeit einer Fassade durch irgendwelche MaĂnahmen behindert (dichte Anstriche, Fliesen usw.), muss man innen mehr lĂŒften um das Feuchtegleichgewicht der Wand im trockenen Bereich zu halten.
Linsen wirken. Im frischen Zustand können sie mit Waschbenzin oder dergl. entfernt werden. Nach einigen Tagen können Sie eventuelle Tröpfchen auf Glas nur noch mit Poliermitteln entfernen (z.B. mit dem Haushaltreiniger âVissâÂź ). Empfindliche Pflanzen decken Sie bitte wĂ€hrend der Arbeiten mit normaler Abdeckfolie, wie sie bei Tapezierarbeiten verwendet wird, ab. Pflanzen, die mit Lotupor besprĂŒht werden, erleiden zwar keinen Dauerschaden, können jedoch braune Flecken oder BlĂ€tter davontragen.
Voraussetzungen an den Untergrund
Der Untergrund der zu imprĂ€gnierende FlĂ€che, muss lufttrocken (2 Tage nach dem letzten Regen) und saugfĂ€hig sein. Selbst alte verschmutzte Fassaden oder Baukörper können ohne Wirkungsverlust imprĂ€gniert werden. Es ist auch unwichtig, ob der Fugmörtel eines Sichtmauerwerks bereits durch Verwitterung sandet oder verbraucht ist und der dahinterliegende Mauermörtel sichtbar ist. Auch der normaler Mauermörtel lĂ€sst sich mit Lotupor hydrophobieren (wasserabstoĂend machen) und bietet nach der Lotupor-Behandlung den gleichen Regenschutz. Soll die Fassade jedoch gereinigt werden, dann sollte die Reinigung vor der ImprĂ€gnierung mit Lotupor vorgenommen werden. Eine nachtrĂ€gliche Intensiv- Reinigung durch Sandstrahlung oder aggressive Chemikalien könnte die Lotupor- ImprĂ€gnierung beeintrĂ€chtigen.
Die Haltbarkeit
Die Lotupor-ImprĂ€gnierung hat bei porösen OberflĂ€chen eine wasserabstoĂende Wirkung von weit mehr als 20 Jahren. Auf glatten, geschliffenen OberflĂ€chen (geschliffener Granit usw.) die begangen oder befahren werden, unterliegt Lotupor einer Abriebbelastung; Die wasser- und schmutzabweisende Wirkung reduziert sich hierdurch zumindest stellenweise auf ca. 10 Jahre. Sie können die Lotupor-Wirkung jederzeit kontrollieren, indem Sie die behandelte FlĂ€che mit Wasser anspritzen. Der Baustoff darf hierbei, wie im Bild auf der Vorderseite gezeigt, kein Wasser aufnehmen und hierdurch seine Farbe Ă€ndern (dunkler werden).
Lotupor ist praktisch geruchslos und farbneutral, es kann deshalb auf allen (mineralischen) UntergrĂŒnden eingesetzt werden. Da eine mit Lotupor behandelte OberflĂ€che kein (schmutziges) Wasser aufsaugt, werden auch keine Schmutzpartikel in den Poren abgelagert. Die Fassade bleibt also langfristig sauber! Auf der rauen OberflĂ€che abgelagerter Staub wird gröĂtenteils vom nĂ€chsten Regen abgewaschen. An Stellen, die nicht durch Regen gereinigt werden, können Sie den Staub bei Bedarf mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen.
Sie dĂŒrfen auch Ihren Druckwasserstrahler benutzen; die Lotupor-Wirkung leidet hierdurch nicht.